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Janes Mission

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Nach fast 30 Jahren Erforschung der Schimpansen in Gombe hat Jane Goodall 1988 begonnen ihre heutige Tätigkeit aufzunehmen und beschlossen aus dem Regenwald hinaus in die Welt zu gehen. Um über die Schimpansen zu berichten, über die Wichtigkeit diese und ihren Lebensraum den Regenwald zu schützen. Dieser ist durch Abholzung stark bedroht und somit auch sämtliche Wildtiere. Sie erkannte die Zusammenhänge von Artenschutz, Umweltschutz und den Anliegen sowie Bedürfnissen der Menschen.

Vorträge lösen sich mit internationalen Kongressen zum Schutze des Lebens, der Umwelt und Natur ab. Treffen mit hochrangigen PolitikerInnen, Königshäusern und den wichtigen Begegnungen mit dem Menschen auf der Straße, mit den Ärmsten der Armen, mit indigenen Völkern rund um die Welt machen ihr Reiseleben zu einem ruhelosen Abenteuer, aus dem sie tagtäglich neue Kraft und Erkenntnisse für ihre wichtigen Aufgaben in der Zukunft schöpft. Ob als Professorin oder als Präsidentin zahlreicher Organisationen, sie kommt allen Pflichten mit höchster Konzentration auf die unterschiedlichsten Anforderungen Tag für Tag nach.

Sie regt zum Nachdenken und Handeln an. Sie ruft zu Engagement auf und ermuntert stets zu Aktivismus. Trotz der heutigen Situation motiviert sie alt und jung, nie die Hoffnung aufzugeben. Lesen Sie hier ihren bewegenden Vortrag "Grund zur Hoffnung".
 
Heute ist das Leben von Jane Goodall nicht mehr mit jenem in Gombe zu vergleichen:
„Seit 1986 bin ich nirgends länger als drei Wochen an einem Ort. Manchmal muss ich mir beim Aufwachen erst überlegen, wo ich bin. Es fällt mir oft schwer zu schlafen, weil ich immer versuche, zu viele Dinge zu tun. Immer wieder bedrängen mich schreckliche Bilder in dieser Welt, so auch die verzweifelten Blicke von Schimpansen in Ketten oder in Versuchslabors. Das beeinträchtigt sogar meine Beobachtung der frei lebenden Schimpansen. Sobald ich denke 'sind sie nicht glücklich?' sehe ich Schimpansen vor mir, die in winzigen Gefängnissen stecken, obwohl sie kein Verbrechen begangen haben. Wer das einmal gesehen hat, kann es nie mehr vergessen."

Ein besonderes Anliegen ist es, viele Kinder und Jugendliche zu treffen. Sie gründete 1991 in Tansania das Jugendprogramm Roots & Shoots. "Dr. Jane", wie sie von vielen Kindern genannt wird, verbringt die meiste Zeit damit, ihre Botschaft von Artenschutz und die Vision von einer Zusammenarbeit in der ganzen Welt zu verbreiten.

Jane Goodall kann nicht mehr viel Zeit am Gombe Stream Research Centre verbringen. An jenem Ort, wo alles begann. Aber jedes Mal, wenn sie in Afrika sein kann, ist es für sie eine besonders wertvolle Zeit, die ihr neue Kraft gibt.