Zusammen mit Kooperationspartnern in Uganda hat das Jane Goodall Institut-Austria den Verein "Children Chance Foundation Uganda" ("Gib Kindern eine Chance") gegründet. Dieser Verein verfolgt zwei Lösungsansätze:
Beide Lösungsansätze sollen dazu beitragen, die allgemeinen Lebensbedingungen der Pygmäen zu verbessern. Die Schulbildung ist der wichtigste Schlüssel zur langfristigen Verbesserung der Lebenssituation.
In die Schule zu gehen und zu lernen, ist für die Pygmäen-Kinder eine ungewohnte Situation. Nach neusten Befragungen werden nur 50 % der Pygmäen-Kinder von ihren Eltern in die Schule geschickt. Üblicherweise helfen die Kinder bei den Arbeiten, die in der Familie anfallen, mit. Durch den Schulbesuch müssen die Eltern auf die Hilfe ihrer Kinder verzichten, was nicht sehr einfach ist. Da die Familien darüber hinaus häufig nicht einmal für die ausreichende Ernährung der Kinder sorgen können, besteht unser Lösungsansatz in der Durchführung einer gesicherten Schulspeisung. Hierdurch wird das Fehlen der Unterstützung durch die “Kinderarbeit“ von den Eltern toleriert und der tägliche Gang zur Schule ist gesichert.
Das Jane Goodall Institut-Austria gewährleistet zurzeit die tägliche Verköstigung von 350 Kindern. Diese Schulspeisung wird bisher schon zu einem großen Teil durch unsere Schulpatinnen und Paten ermöglicht, bei denen wir uns an dieser Stelle einmal ganz herzlich bedanken möchten. Natürlich freuen wir uns sehr über jede neue helfende Hand, denn dies ist ein Projekt, dessen Durchführung auf Jahre hin gesichert werden soll und muss. Der Weg der Pygmäen, von Almosen unabhängig zu werden, ist sehr weit. Jedoch konnten wir in den letzten Monaten einen weiteren großen Meilenstein setzen.
Durch Spenderinnen und Spender ist es uns gelungen, einen Wassertank zu errichten. Dieser Tank fängt das Regenwasser auf und kann bis zu 10.000 l speichern. Dies ist ein großer Erfolg, denn nun müssen die Familien nicht mehr den täglichen dreistündigen Hin, -und Rückweg zur Wasserquelle zurücklegen. Darüber hinaus ist mit dieser Wasserversorgung auch der erste Schritt für eine eigenständige Agra, -und Viehwirtschaft geschaffen worden.
Wir planen im Moment die Anlegung eines umfangreichen Schulgartens. Durch diesen Garten wollen wir sowohl die Schulkost durch frisches Gemüse anreichern, als auch den Kindern und ihren Eltern die Grundlagen und Kenntnisse zum Anbau und der Pflege von Nutzpflanzen schaffen. Ziel ist es, den Familien die Vorteile einer Eigenversorgung durch selbstständige Landwirtschaft aufzuzeigen.
Weiterhin hat der der Ausbau des Schulgebäudes begonnen. Es werden weitere Schulräume benötigt, um auch die 7. Klasse der Grundschulausbildung unterrichten zu können. Mit der 7. Klasse endet die Grundschulausbildung in Uganda.
Sehr wichtig ist die humanitäre Hilfe für die Familien. Momentan fehlt es noch an vielen Dingen. Die Familien benötigen Decken gegen die nächtliche Kälte, die Dächer ihrer Häuser müssen abgedichtet und die sanitären Bedingungen dringend verbessert werden.
Es ist noch sehr viel zu tun und wir brauchen dringend Unterstützung. Wenn Sie uns helfen wollen, bieten wir Ihnen zwei Spendenmöglichkeiten:
Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Unterstützung!