Die Anzahl der Schimpansen in Uganda wird noch auf rund 5.000 Individuen geschätzt. Die Tiere sind jedoch auf einzelne Waldgebiete verteilt, die meist durch verbautes und landwirtschaftliches Gebiet voneinander getrennt sind.
Die einzelnen Populationen sind oft zu klein, um zu sichern, dass diese Schimpansengruppen auch für die Zukunft überlebensfähig bleiben.
MitarbeiterInnen von JGI-Schweiz (Leitung Daniel Hänni) und JGI-Uganda haben im letzten Jahr mit Unterstützung von JGI-Kanada begonnen, diese "Waldinseln“ zu schützen und sie mit den größeren Wäldern durch so genannte Korridore zu verbinden. Gelingt es diese Waldbrücken zu errichten, dann haben diese kleinen Schimpansenpopulationen die Möglichkeit zu überleben. Lesen Sie hier mehr über das Korridorprojekt.
Die Zerstörung der natürlichen Lebensräume hat aber nicht nur fatale Folgen für die Schimpansen und andere Wildtiere. Das gesamte Ökosystem ist gestört. Der Wasserspiegel sinkt, die Trinkwasserversorgung wird immer problematischer.
Zukünftige Schritte
Durch dieses Projekt mit Ansätzen auf verschiedenen Gebieten kann für die Menschen der betroffenen Regionen, für die Natur und die Tiere, wieder viel Positives entstehen. Durch Aufforstung, Schulungen und schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen wird folgendes ermöglicht:
Wie kann geholfen werden?
Seit 2011 unterstützt auch Jane Goodall Institut-Austria dieses Projekt, welches im Sinne des ganzheiltichen Artenschutzes realisiert wird. Wir cofinanzieren die Aufforstung des Korridors im Bereich zwischen Budongo Forest und Bugoma Forest.
Durch dieses Projekt erhalten die Menschen der Region um Kigagaa auch Arbeit in den Baumschulen und bei der Aufforstung der Wälder. Kindern wird die Bildung im Bereich Umweltschutz ermöglicht.
Auch Sie können helfen!
Werden Sie BaumpatIn. Noch sind die Setzlinge sehr klein – doch sie sind Hoffnungsträger. Dieses Projekt bedeutet eine gesicherte Zukunft für Schimpansen und Menschen in Uganda.